Nach längerer Funkpause möchte ich Ihnen heute die Rambutan-Frucht vorstellen. Das Wort "Rambutan" kommt aus dem malaiischen und bedeutet treffenderweise "haarig". Die mangenta-farbene Hülle ist komplett mit grünen "Haaren" bedeckt. Von innen ähnelt diese Frucht einer Lychee. Klar und gummiartig. Diese Frucht ist sehr wässrig und besitzt im inneren einen großen, nicht essbaren Kern.
Feinschmecker schätzen die Frucht, der wahre Reiz jedoch kommt durch das unbestechliche Äußere.

Die Passionsblume, mit lateinischem Namen als Passiflora caerulea bezeichnet, stammt aus der Familie der Passionsblumengewächse. Im Volksmund ist die Pflanze auch unter dem Namen Leiden Christi bekannt, da das Aussehen der Blüte die europäischen Missionare an die Leiden Christi am Kreuz erinnerte. Bei der Passionsblume handelt es sich um eine Kletterpflanze, die sehr ausdauernd ist und eine Höhe von bis zu 10 Metern erreicht.
In den Ursprungsländern der Passionsblume werden die Früchte gern als Obst genutzt, welches einen süß-säuerlichen Geschmack aufweist und sehr erfrischend wirkt. Das Obst ist reich in Vitaminen, Eisen und Calcium und ist als Maracuja bekannt.

Das Wort „Mangostan“ kommt ursprünglich aus Malaysia. Die Frucht wächst an bis zu 30 Meter hohen Bäumen, welche über 100 Jahre alt werden können. Die Früchte selbst haben etwa die Größe einer Tomate und reifen in natürlicher Umgebung zwischen November und Januar. Dieser Exot wächst nur in tropischer Umgebung wie bspw. Malaysia, Indonesien, Thailand aber auch meine Australischen Freunde haben diese Frucht bereits wild wachsend gesehen.
Die Frucht ist nicht nur gesund, sonder schmeckt unvergleichbar nach einer Mischung aus Trauben, Ananas, Grapefruit und Pfirsich. Fruchtig, sahnig mit einem angenehm süß-säuerlichen Aroma.
Zubereitung:
Einfach mit einem Messer die Schale entfernen und schon ist das Dessert angerichtet. Achten Sie beim Öffnen auf den Saft der Schale. Dieser hinterlässt schwer zu entfernende Flecken.
